Allgemeine Geschäftsbedingungen
für Angebote und Leistungen von Julian Arnowski, MSc, unter der Geschäftsbezeichnung still. yet moving.
1. Anbieter und Geltungsbereich
Anbieter ist Julian Arnowski, MSc, Wolfgang-Schmälzl-Gasse 3/11, 1020 Wien, Österreich. Kontakt: info@stillyetmoving.com, +43 677 634 535 25. UID: ATU80964636.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für individuell vereinbarte Beratungen, Workshops, Keynotes und begleitete Lern- und Entwicklungsprogramme, einschließlich Journeys, sofern sie vor Vertragsabschluss zur Verfügung gestellt und vereinbart werden. Sie richten sich an Unternehmen und Verbraucher:innen.
Verbraucher:innen sind Personen, für die der Vertragsabschluss nicht zum Betrieb ihres Unternehmens gehört. Individuell getroffene Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB. Zwingende gesetzliche Verbraucherrechte bleiben unberührt.
2. Leistungsumfang
Art, Inhalt, Termine, Dauer, Durchführungsform, Teilnehmendenzahl und Preis ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot und der getroffenen Vereinbarung. Dort wird auch festgelegt, welche Unterlagen, E-Mails oder digitalen Begleitmaterialien Bestandteil der Leistung sind.
Bei mehrwöchigen Journeys umfasst die Leistung die vereinbarten Workshops und die ausdrücklich zugesagte Begleitung. Darüber hinausgehende Leistungen bedürfen einer gesonderten Vereinbarung.
Wir erbringen die vereinbarten Leistungen mit fachlicher Sorgfalt. Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg oder ein individueller Lernerfolg wird nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
Unsere Angebote sind Bildungs- und Beratungsleistungen. Sie sind keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.
3. Vertragsabschluss und kostenlose Erstgespräche
Ein entgeltlicher Vertrag kommt zustande, wenn ein hinreichend bestimmtes Angebot angenommen wird, etwa per E-Mail. Die wesentlichen Vertragsinhalte werden dokumentiert. Mündlich wirksam getroffene Individualvereinbarungen bleiben verbindlich.
Die Buchung eines ausdrücklich als kostenlos und unverbindlich bezeichneten Erstgesprächs über Calendly begründet keine Pflicht zum Kauf einer Leistung. Auch das bloße Abonnieren eines Newsletters oder Anfordern kostenloser Informationen führt nicht zu einem kostenpflichtigen Auftrag.
Diese AGB regeln keinen automatisierten Direktkauf über einen Online-Checkout und keinen eigenständigen Bezug eines unbegleiteten E-Learning-Produkts.
4. Preise und Zahlung
Es gelten die im jeweiligen Angebot vereinbarten Preise. Gegenüber Verbraucher:innen werden Gesamtpreise einschließlich der gesetzlich anfallenden Umsatzsteuer und vorhersehbarer verpflichtender Zusatzkosten angegeben. Gegenüber Unternehmen können Preise als Nettopreise zuzüglich Umsatzsteuer ausgewiesen werden; dies wird ausdrücklich gekennzeichnet.
Die Rechnung wird im Regelfall nach Beginn der Zusammenarbeit, insbesondere nach dem ersten Workshop oder der ersten Beratungsleistung, gestellt. Sofern nichts anderes vereinbart wurde, ist sie innerhalb von 30 Tagen ab Rechnungserhalt zu bezahlen.
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen. Mahn- und Betreibungskosten werden nur verlangt, soweit sie gesetzlich ersatzfähig, notwendig und zweckentsprechend sind und in einem angemessenen Verhältnis zur Forderung stehen.
5. Vertragliche Absage und Verschiebung durch Kund:innen
Zusätzlich zu gesetzlichen Rechten gelten folgende vertragliche Stornobedingungen für verbindlich beauftragte, kostenpflichtige Termine. Bei einem als Gesamtpaket gebuchten mehrwöchigen Programm ist der vereinbarte Programmbeginn maßgeblich; Berechnungsgrundlage ist dessen vereinbartes Gesamthonorar. Bei einzeln gebuchten Terminen ist es das Honorar des betreffenden Termins.
- Bis einschließlich 21 Kalendertage vor dem Termin bzw. Programmbeginn ist eine Absage oder Verschiebung kostenfrei möglich.
- Bei einer Absage 10 bis 20 Kalendertage davor beträgt die Stornopauschale 50 % des vereinbarten Honorars.
- Bei einer Absage innerhalb von 9 Kalendertagen davor oder bei Nichterscheinen beträgt die Stornopauschale 100 % des vereinbarten Honorars.
Maßgeblich ist der Eingang der Absage, etwa per E-Mail an info@stillyetmoving.com. Eine kostenfreie Verschiebung setzt die Vereinbarung eines verfügbaren Ersatztermins voraus. Für spätere Verschiebungen treffen wir eine ausdrückliche Vereinbarung; eine zusätzliche Vergütung entsteht nicht ohne entsprechende Vereinbarung.
Ersparte Aufwendungen und anderweitig erzielte Einnahmen für die freigewordene Kapazität werden auf die Stornopauschale angerechnet. Kund:innen können nachweisen, dass kein oder ein wesentlich geringerer Ausfall entstanden ist; die Pauschale reduziert sich entsprechend. Gesetzliche richterliche Mäßigungsrechte bleiben unberührt.
Diese Stornopauschalen gelten nicht für kostenlose Erstgespräche. Sie beschränken auch keine gesetzlichen Rücktritts-, Kündigungs- oder sonstigen zwingenden Verbraucherrechte.
6. Ausfall auf unserer Seite
Können wir eine vereinbarte Leistung etwa wegen Erkrankung oder eines anderen erheblichen Hindernisses nicht wie vereinbart erbringen, informieren wir die Kund:innen unverzüglich und bieten nach Möglichkeit einen Ersatztermin an.
Kommt keine zumutbare Ersatzvereinbarung zustande, werden Entgelte für die nicht erbrachte Leistung erstattet. Bei einer Teilleistung betrifft dies den entsprechenden Anteil. Weitere gesetzliche Ansprüche, insbesondere bei einem von uns zu vertretenden Ausfall, bleiben unberührt.
7. Mitwirkung und technische Voraussetzungen
Kund:innen stellen die für die Durchführung notwendigen Informationen und vereinbarten organisatorischen Voraussetzungen rechtzeitig bereit. Dazu gehören bei Onlineformaten insbesondere eine geeignete Internetverbindung und die im Angebot genannten technischen Voraussetzungen. Bei Aufträgen für Teams organisiert der Auftraggeber die vereinbarte Teilnahme seiner Mitarbeitenden.
Technische Störungen sollen möglichst zeitnah gemeldet werden, damit eine Lösung geprüft werden kann. Gesetzliche Ansprüche bei Leistungsstörungen bleiben unberührt. Diese AGB begründen keinen pauschalen Ausschluss von Ersatz- oder Erstattungsansprüchen bei technischen Ausfällen.
Informationen über parallele Beratungs- oder Entwicklungsprojekte sind nur insoweit erforderlich, als sie für die konkret vereinbarte Leistung relevant sind. Vertraulichkeitsverpflichtungen gegenüber Dritten sind zu beachten.
8. Vertraulichkeit und Datenschutz
Nicht öffentlich bekannte geschäftliche und persönliche Informationen, die im Rahmen der Zusammenarbeit zugänglich werden, werden vertraulich behandelt. Dies gilt auch nach Ende des Vertrags. Ausgenommen sind Offenlegungen, die zur vereinbarten Durchführung an entsprechend verpflichtete Personen erforderlich oder gesetzlich vorgeschrieben sind.
Kund:innen dürfen vertrauliche Informationen Dritter nur bereitstellen, soweit sie hierzu berechtigt sind. Aufzeichnungen von Workshops oder Gesprächen bedürfen einer vorherigen Vereinbarung und der erforderlichen Zustimmung der betroffenen Personen.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten richtet sich nach den für den jeweiligen Vorgang bereitgestellten Datenschutzhinweisen. Die Zustimmung zu diesen AGB ist keine Einwilligung in Newsletterwerbung, personenbezogene Erfolgsmessung oder zusätzliche Datenerhebungen.
9. Unterlagen und Nutzungsrechte
An bereitgestellten Unterlagen, Übungen, Audios, Präsentationen und sonstigen Materialien bestehen Urheber- und sonstige Schutzrechte von uns oder den jeweiligen Rechteinhabern.
Soweit im Angebot nichts anderes vereinbart wurde, erhalten die berechtigten Teilnehmenden ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den eigenen Lern- und Arbeitsgebrauch. Bei Teamaufträgen umfasst dies die Nutzung durch die vereinbarte Teilnehmendengruppe im Unternehmen. Eine Veröffentlichung, Weiterveräußerung oder Weitergabe an Außenstehende ist nur mit entsprechender Erlaubnis zulässig. Gesetzlich erlaubte Nutzungen bleiben unberührt.
10. Gewährleistung und Haftung
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungs- und Schadenersatzbestimmungen. Diese AGB enthalten keinen Ausschluss der Haftung für Personenschäden, vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden oder andere gesetzlich zwingende Ansprüche.
11. Verbraucherrechte bei Fernabsatzverträgen
Für Verbraucher:innen gelten die zwingenden gesetzlichen Informations- und Rücktrittsrechte. Soweit bei einem konkreten Vertrag ein gesetzliches Rücktrittsrecht besteht, werden die dafür erforderlichen Informationen und das gesetzliche Muster-Widerrufsformular vor Vertragsabschluss gesondert bereitgestellt.
Ein Beginn der Leistung während einer gesetzlichen Rücktrittsfrist sowie ein mögliches Erlöschen des Rücktrittsrechts richten sich nach den gesetzlichen Voraussetzungen. Allein die Zustimmung zu diesen AGB, eine Zahlung oder die Terminbuchung stellt keinen Verzicht auf ein Rücktrittsrecht dar.
12. Rechtswahl und Gerichtsstand
Es gilt österreichisches Recht. Bei Verbraucher:innen darf diese Rechtswahl nicht dazu führen, dass ihnen der Schutz zwingender Bestimmungen des Rechts ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird, soweit diese Bestimmungen anwendbar sind.
Für Streitigkeiten mit Unternehmer:innen wird, soweit rechtlich zulässig, das sachlich zuständige Gericht in Wien vereinbart. Für Verbraucher:innen gelten die gesetzlichen Zuständigkeitsregeln.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleiben die übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle unwirksamer Bestimmungen treten die anwendbaren gesetzlichen Regelungen.